Zucker Bär

Seit 1974 standen die Gebäude auf dem Zuckerbär Gelände leer. Wind, Wetter und Menschen setzten dem Gebäuden in den Jahren des Leerstands sehr zu. Die Natur hatte sich das Areal zurückerobert und einen Großteil der Gebäude verschlungen. Am Ende war die Verwüstung und Zerstörung soweit fortgeschritten, dass selbst der Erhalt der denkmalgeschützten Fabrikantenvilla aus dem Jahr 1887 mehr als fraglich schien.

Heute ist auf dem Gelände vom einstigen Chaos und der Zerstörung nichts mehr zu sehen. Zeit für eine Neuauflage. Weiterlesen

Fürths neue Mitte

Fürths neue Mitte ist ein Krater. An Stelle von Fiedler, Parkhotel, Festsaal, Kino und dem Wölfel Areal tut sich im Herzen von Fürth gerade eine große Baugrube auf. Wenig erinnert an das was hier mal stand. 2 Wände des alten Festsaals sind alles was geblieben ist. Weder Denkmalschutz, eine laufende Petition gegen den Abriss, Gutachten und Aussagen von Experten noch die Einstufung durch das Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, For­schung und Kunst als Oberste Denk­mal­schutzbehörde, dass der Abriss rechtswidrig sein, konnten die Koalition der Willigen vom Abriss abhalten.
Dem Investor wurden so gut wie keine Auflagen, was dem Umgang mit den Bestandsgebäuden angeht gemacht und so konnte sich dieser auch austoben.
Fürth verliert dadurch wieder ein Stück von seinem Gesicht und bekommt dafür einen austauschbaren Bürobau mit ein paar Läden drin, die es in Fürth eh schon gibt.

Anfang 2013 begannen die Abrissarbeiten um Platz für die Neue Mitte zu schaffen.

Ich habe den Abriss mit meiner Kamera begleitet und versucht ihn so gut wie möglich zu dokumentieren.

Weiterlesen

Müll-Schwelbrennanlage

Millionen Grab und Hightech Ruine, die Müll-Schwelbrennanlage (kurz: SBA) im Fürther Hafen.

Nach nur einem Jahr in Betrieb wurde sie 1998 stillgelegt und blickt heute in eine ungewisse Zukunft.

Begonnen hat alles 1985 mit dem Angebot von Siemens an Fürth kostenlos eine Versuchsanlage  zur Müllverschwelung zu bauen. Weiterlesen

Möbel Quelle Abriss

So nun ist es soweit, die Möbel-Quelle ist Geschichte.

Am Gebäude wurde schon seit einigen Monaten rumgewerckelt, richtig los ging es aber erst Ende Mai. Innerhalb von nur einem Monat verschwand der 50ger Jahre Bau, um Platz für den Datev Campus zu machen.

Dieser wird der neue Arbeitsplatz von etwa 1800 Datev Mitarbeitern und wird um einiges größer als die Möbel-Quelle.

Der Neubau will modern, effizient und nachhaltig sein. Neben einem Parkhaus für etwa 850 Autos sollen auch etwa 120 Fahrradabstellplätze entstehen.

Ansonsten wenig grün, viel Glas und Beton und trotz aller Versprechen leider nur äußerst langweilige und einfallslose Architektur.

Wobei letzteres in so einer exponierten Lage besonders ärgerlich ist.

Ein kleinen Eindruck von dem was dort bald entstehen wird kann man unter folgendem Link gewinnen.

Link

Seit Ende Mai hatte ich ein paar mal die Gelegenheit mich auf dem Gelände und im Gebäude auszutoben. Dabei entstanden folgende Fotos. Weiterlesen