Der Paniersbunker

In Nürnberg gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Bunkern aus unterschiedlichen Zeitepochen. Die meisten von ihnen findet man im Untergrund der Altstadt. Weit über 20 unterscheidliche Anlagen verstecken sich hier unter den Füssen der Nürnberger. Einer davon ist der Paniersbunker. Dieser entstand während des 2 Weltkrieges in dem bestehende unterschiedliche Felsenkeller ausgebaut und miteinander verbunden wurden. Wie viele Menschen hier genau Platz fanden ist nicht bekannt. Schätzungen gehen aber von etwa 20.000 aus. Neben der Zivilbevölkerung fanden hier auch Kunstgegenstände, Schüler, Kriegsgefangene, die Stadtführung und Gauleitung Schutz. Die Anlage dehnt sich über einen großen Teil der nördlichen Altstadt aus und erstreckt sich über mehrere Ebenen. Über Tunnel und Stollen ist der Paniersbunker auch mit anderen Bunkern in der Altstadt verbunden und ergibt so zusammen mit ihnen ein riesiges unterirdisches Labyrinth.

PaniersbunkerModel Paniersbunker. Model und Rendering Jonathan Danko

Während früher die meisten umliegenden Häuser über ihre Keller mit dem Bunker verbunden waren, sind meisten Zugänge in den letzten Jahren verschlossen. Der Bunker ist heute nicht mehr öffentlich zugänglich und wird nur zu besonderen Anlässen für Führungen freigegeben.

In den letzten Jahren hatte ich immer wieder die Möglichkeit hier unten zu Fotografieren und die Anlage zu erkunden.

Folgende Bilder sind dabei entstanden:

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Beste Grüße

Danko

Bilder und Licht Jonathan Danko

Mehr Bilder im Flickr Set

Dankos Instagram

Danke an das Hochbauamt Nürnberg

Links:

bauzeugen.de

felsengaenge-nuernberg.de

Geschichtsspuren.de

9 Gedanken zu “Der Paniersbunker

  1. Das ist ja mal eine gute Idee, eine bebilderte Anleitung ins Internet zu stellen wie man in Eigentum der Stadt einsteigt. Eine Rechtschreibprüfung wär auch von Vorteil.
    Grüße.

    1. Eigentum der Stadt? Das sehe ich anders! Die Stadt gehört ihren Bewohnern.

      Der Bunker ist kein Geheimnis und dessen Zügange, sowie sein Standort dürfte den meisten Nürnbergern die sich dafür interessieren auch bekannt sein.

      Was ich zeigen möchte ist wie es da unten genau aussieht, die Atmosphere und die Stimmung die einen da unten erwartet wiedergeben und den jetzt Zustand dokumentieren.

      Wie du darauf kommst das mein Blogeintrag eine Anleitung zum Einbruch ist, ist mir schleierhaft.

      Die gezeigten Türen und Zugänge sind, wie man sich schon denken kann nur mit einem Schlüssel oder schwerem Gerät zu öffnen, wobei letzteres nicht möglich ist ohne das es die Anwohner mitbekommen.

      Für die erwähnten Gullideckel gibt es weder Fotos noch irgendwelche Ortsangaben.

      Mit der Rechtschreibprüfung muss ich dir recht geben, da haben sich tatsächlich ein paar fiese Tippfehler eingeschlichen. : P
      Danke für den Hinweis.

      Besten Gruß

      Danko

  2. Klasse Bilder, und deine Langzeitbelichtungen verbreiten zusätzlich Stimmung.
    Das es eine Anleitung zum Einbruch sein soll kann ich zwar nachvollziehen, aber ich denke da sind die Bunkeranlagen mit ihren Eingängen nicht weniger gefährdet als alle übrigen Häuser der Stadt. Mit Brechstange, Steinen und Brenner kommt man fast überall rein. Wenn die Bunkeranlagen seitens der Stadt nicht korrekt verriegelt bzw. versiegelt werden dann hat es „die Stadt“ auch nicht anders verdient.

  3. Wer diesen Beitrag als Einladung zur Selbsterkundung der Kelleranlagen versteht, begibt sich nicht nur in Gefahr sondern macht sich auch strafbar. Viele der unterirdischen Anlagen und Zugänge befinden sich auch in Privateigentum; Einbrüche werden zur Anzeige gebracht. Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: die Eingänge sind gesichert und die Anlagen werden regelmäßig kontrolliert. Wer Fragen hat, kann sich an die städtische Fachdienststelle wenden.

  4. Bei so guten Aufnahmen mache ich mir um möglichen Einbruch die wenigsten Gedanken.
    Und wenn Danko in Gebäude reingelassen wurde& wird, dann ist das mit Erlaubnis geschehen.
    Ja, es sind in den meisten Texten von Danko Rechtschreibfehler vorhanden, aber sogar mich (Person mit Rechtschreibfehler- & Satzzeichenkorrekturzwang) stört es bei diesen Fotos & Themen eher wenig. Und allein für die Recherche & das Engagement hat er größten Respekt verdient!
    Gruß. Sabrina

  5. Hi Danko,

    ich lese seit einiger Zeit deinen Blog und verfolge interessiert deinen Beiträgen und Bildern.
    Lost Places bieten immer eine spannende Atmosphäre und sind teils beeindruckende Zeitzeugen.
    Zum unangemeldeten Einstieg fühle ich mich zwar durch deinen Beitrag nicht verleitet, die Lust in die Tiefen der Stadt abzutauchen ist aber allemal geweckt.

    Weiter so.

    Gruß

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