Güterbahnhof Areal

Im Sommer 2011 habe ich das Güterbahnhof Areal ein zweites mal besucht um zu sehen was sich hier so in der letzten Zeit getan hat und um die noch nicht besuchten Teile des Areals zu erforschen.

Das gesamte Gelände ist etwa 120 Hektar groß und damit fast so groß wie die Altstadt von Nürnberg. In den kommenden Jahren soll es schrittweise geräumt werden und so platz für einen neuen Stadtteil machen. Bis zum Jahr 2032 soll hier ein Wohngebiet für bis zu 5000 Menschen enstehen, Gewerbe- und Mischgebiete entlang der Münchener und Brunecker Straße sollen den Verkehrslärm und das eindringliche Quietschen von Bahnwaggons aus der Richtung Rangierbahnhof dämpfen und einen Park und viel Grün soll es dann auch geben.

Momentan aber verfallen auf dem weitläufigen Areal Bahnhöfe, Hallen, Werkstätten und zurückgelassene Züge zusehens. Alte Gleisanlagen verschwinden unter einer grünen Schicht aus Pflanzen und schaffen so neuen Lebensraum für Tiere aller Art.

Aber auch Menschen scheinen sich hier schon sehr wohl zu fühlen.

Spaziergänger, Fotografen, Sprayer, Feierlaunige, Kinder die gerne randalieren oder einfach nur Menschen die gerne im Grünen nachdenken tummeln sich hier herum.

Zwei Dinge sind mir seit meinem letzten Besuch besonders aufgefallen. Es ist wesentlich bunter hier geworden ( Anzahl der Graffitis hat sich deutlich erhöt ) und der Nato Stacheldraht, der in 3 Reihen um fast jedes Haus auf dem Gelände gezogen wurde, um zu verhindern das diese Menschen betreten.

Ob der Stacheldraht wirklich lange halten wird ist fraglich, zurzeit sorgt er aber auf jeden Fall für gute Fotomotive entsteht so doch der Charm von einem militärischen Sperrgebiet bzw verstärkt er das Endzeit Feeling auf dem Gelände deutlich.

Die folgenden Fotos entstanden im Mai 2010, August und November 2011.

Wer mehr Fotos sehen möchte kann das Hier tun.

Besten Gruß

Danko

Ein Gedanke zu “Güterbahnhof Areal

  1. Cool, Danko, den Güterbahnhof hab ich auch schon etwa 2009 besucht und so gesehen… In einigen Jahren steht dort das „Areal Brunecker Straße“, ein neuer Stadtteil vermutlich ohne Erinnerung an die Vergangenheit als Güterbahnhof.

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